Rückenstrecken am Gerät


Benötigtes Equipment:

Rückenstrecker-Gerät

Schwierigkeitsgrad:

niedrig

Zielmuskeln:

Rückenstrecker – musculus erector spinae

Unterstützende Muskulatur:

keine

Weitere Bezeichnungen:

Back Extension Machine

Erklärung der Übung

Weit verbreitet ist das Isolationsgerät für den Rückenstrecker, auch bekannt als Back Extension Machine, das die Muskeln des unteren Rückens möglichst isoliert trainiert. Das Gerät gehört eigentlich zur Standard-Ausstattung eines jeden Fitnessclubs und ist daher fast überall zu finden. Der Trainingsfokus liegt ganz klar auf den beiden Rückenstreckern (musculus erector spinae), die links und rechts neben der Wirbelsäule verlaufen und hauptsächlich für unsere aufrechte Haltung erforderlich sind.

Die richtige Ausführung

Setze dich auf das Sitzpolster des Back Extension Geräts und berühre mit deinem oberen Rücken das Rückenpolster bzw. die Rückenrolle. Dein Unterkörper kann manchmal mit Gurten, manchmal mit Klemmpolstern für die Beine stark fixiert werden, sodass die komplette Arbeit dieser Übung durch die Rückenstrecker absolviert werden muss. Dein unterer Rücken ist in einer leichten Hohlkreuzstellung, während dein oberer Rücken gerade durchgestreckt ist. Deine Brust wird nach vorne herausgedrückt und dein Blick geht gerade aus. Deine Arme sind entweder vor der Brust verschränkt oder halten sich leicht an den dafür vorgesehenen Handgriffen fest.

Während des Ausatmens führst du deinen Rücken langsam und kontrolliert nach hinten. Anschließend führst du während des Einatmens den Rücken wieder nach vorne. Wichtig ist dabei, dass du während dieser Bewegungsdurchführung die Spannung im Rücken zu jedem Zeitpunkt beibehältst.

Häufige Fehler

Häufig in den Fitnessstudios zu sehen ist das schwungvolle nach hinten Schwingen des Oberkörpers. Oft ist auch der Kopf in den Nacken gedrückt, was zu einer Überstreckung führen kann. Am häufigsten zu sehen ist allerdings das Nachlassen der Körperspannung am Ende der Vorwärtsbewegung des Rückens.

All diese Fehler senken nicht nur erheblich die gewünschten Trainingseffekte für die Zielmuskulatur, sondern erhöhen auch deutlich das Verletzungsrisiko im empfindlichen Rückenbereich. Daher sind sie unbedingt zu vermeiden.